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| Seychellen, Im Reich der Bilderbuchten |
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| Törnbericht – Montenegro Bericht über den Segeltörn von Dubrovnik nach Montenegro und zurück |
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| Anreise: | ![]() |
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| Am 10. Juni 2006 fahren wir mit dem PKW nach Wien, Erdbergstraße 202 zum City Shuttle, der uns dann zum Flughafen Bratislava gebracht hat. Mit der Sky Europe sind wir günstig von Bratislava nach Dubrovnik geflogen. Der Preis für 8 Personen war ca. 1.200,- Euro inkl. Bustransfer nach Bratislava. Wir kommen in der Marina Dubrovnik um ca. 19.30 Uhr an. Die Übergabe des Schiffes erfolgt erst am nächsten Morgen. |
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| Das Schiff: "Dia 2" - Adria Coral Charter, gebucht über Müller Attersee | ![]() |
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| Sun Odyssee 49, Baujahr 2005, Länge ü. A.: 14,98 m, Tiefgang: 2,10 m, Bugstrahlruder,8 Kojen in 4 Kabinen, 4 Toiletten, 2 mit integr. Dusche, Warmluftheizung, Treibstofftank: ca. 220 l, Genua-Rollreffanlage, Großsegel mit Rollreff, GPS m. Farbplotter, Radar, Autopilot | ||||||||
Die Crew: |
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| Gerald Schopfhauser, Anton Zarl, Thomas Spendou, Otto Bachzelt, Claus Kargl, Wolfgang Weber, Manfred Höllesberger, Johann Spendou | ||||||||
Die Route: |
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| Ausgangshafen: Dubrovnik ACI Marina Zielhafen: Dubrovnik ACY Marina Route: Dubrovnik - Cavtat - Zelenika - Herceg Novi - Kotor - Budva - Tivat - Zelenika - Cavtat – Dubrovnik |
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| 11. Juni 2006 | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Bei der Adria Coral Charter werden wir von Mijo Loncar freundlich empfangen. Das Einchecken geht sehr rasch vor sich. Bereits um 09.00 brechen wir von Mole "D" in der ACI Marina Dubrovnik zum Törn nach Montenegro auf! Unter der neuen Brücke bei Gruz fahren wir in Richtung Cavtat. Auf Empfehlung der Charterfirma werden wir nicht in Gruz ausklarieren. Wetter: Leichter SE Wind mit 4-5 Knoten, bewölkt und nicht sehr warm. Wir fahren unter Motor gegen den leichten Wind. Die Altstadt von Dubrovnik ist auch von See aus sehr sehenswert. Nach ca. 13 SM legen wir längsseits an der Zollmole in Cavtat an. Ein Mitarbeiter der sog. Marina ist beim Anlegen behilflich. Beim Hafenkapitän klarieren wir problemlos aus. Die Polizei stempelt alle Pässe, der Hafenkapitän kopiert die Crewliste und die Schiffspapiere. Das Ausklarieren kostet 185,- Kuna. Yachten von Ecker Yachting zahlen nichts! Gleich nach dem wir Cavtat verlassen haben, regnet es leicht. Wir motoren die Küste entlang bis wir gegen 15.00 Uhr die Einfahrt in die Bucht von Kotor erreichen. Es war nicht möglich in Dubrovnik eine Flagge von Montenegro zu kaufen. Es gab auch keine gelbe Flagge an Bord. Wir hoffen, dass es deshalb keine Probleme geben wird. Um 16.20 Uhr, nach 35 SM legen wir an der Zollmole in Zelenika an. Diese Mole ist für große Schiffe gebaut und mit großen, schwarzen Gummipuffern ausgestattet, die für Yachten nicht gerade optimal sind. Die Behörden befinden sich in Containern auf dem Pier. Die Beamten sind freundlich, sehr bemüht, und sprechen englisch. Das ganze Einklarieren dauert nur etwa eine halbe Stunde. Fehlende Flaggen werden nicht beachtet. Die Kosten eines Permit für ein Monat betragen 101,- Euro und 5,- Euro für die Passkontrolle. Als ersten Hafen in Montenegro laufen wir Herceg-Novi an. An der Mole legen wir längsseits an und sind etwas überrascht, dass es sich hier um den "City Harbour of Herceg-Novi" handelt. Es gibt Wasser und Strom. Die Liegegebühr für unser 49 Fuß Schiff beträgt stolze 33,- Euro, Wasser zusätzlich 5,- Euro und Strom noch einmal extra 7,- Euro. Beides nehmen wir nicht. Es gibt auch eine Tankstelle, die von 08.00 bis 14.00 Uhr geöffnet ist. Sanitäranlagen existieren nicht. Wir sind etwas überrascht, dass die Orte in Montenegro doch modern und gut restauriert sind. Alles, was noch nicht neu ist, wird gerade renoviert. Herceg-Novi ist eine Stadt mit 11.000 Einwohnern, die auf einem Berg gebaut ist. Ins Zentrum der Altstadt kommt man nur über unzählige Stufen. Aber der schwere Anstieg lohnt sich. Die Preise in Crno Gora sind noch moderat. Kaffee - ca. 1 - 1,20 Euro, Bier 1,50 Euro einfaches Essen 4 - 6 Euro. |
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| 12. Juni 2006 | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Um 10.00 Uhr morgens verlassen wir Herceg-Novi und machen uns auf den Weg nach Kotor. Es herrscht Sonnenschein, die Temperaturen sind mäßig. Bei Bijela gibt es eine große Werft, danach kommt man zu engsten Stelle der Bucht von Kotor Hohe Berge, die steil in die Bucht abfallen, dass Wasser ist bis zum Ufer tief. In den hohen Bergen liegt meist im Mai noch Schnee. Am Ende der Bucht liegt die Marina Kotor mit Murings. Es gibt Strom und Wasser. Sanitäranlagen existieren nicht. Im Bereich des Marktes gibt es öffentliche Toiletten. Hier legen wir RK an. Auf der anderen Straßenseite befindet sich der Markt und die Stadtmauer von Kotor. Die Liegegebühr beträgt 48,50 Euro. Hier bekommen wir auch endlich vom Angestellten der Marina die Montenegro-Nationalflagge um 10,00 Euro. Gleich nach dem Anlegen geht ein Gewitter mit starkem Regen nieder. Die Festungen auf den Bergen laden zu einer Wanderung auf gut ausgebauten Wegen ein. Die Altsatdt ist wunderschön renoviert und absolut sehenswert. Sehr gute Geschäfte und gepflegte Gastronomie machen den Aufenthalt sehr angenehm. Eines der Tore, durch die man in die Altstadt gelangt. |
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| 13. Juni 2006 | ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Wir verlassen Kotor und fahren nach Budva. Mittags erwischt uns ein Gewitter, gegen 15.00 Uhr legen wir in der Marina Budva an. Es gibt Murings, Strom und Wasser am Steg, dei Sanitär anlagen sind im Bau und demnächst fertig. Die Liegegebühr beträgt 52,65 Euro. Budva bietet alles, eine lange Strandpromenade mit Sandstrand und Stradlokalen, Shoppingmöglichkeiten, daneben eine schattige, grüne Hauptstraße, und eine einmalige Altstadt mit verwinkelten Gassen, Geschäften und Lokalen, hier erleben wir eine Blasmusik- und Gardeveranstaltung. Blick aus dem Hafen von Budva |
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| 14. Juni 2006 | ![]() ![]() ![]() |
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Um 09.00 Uhr legen wir in Buva wieder ab und kehren unsere Reise um. Es geht zurück Richtung Norden. Das nächste Ziel ist Tivat. Schon von weitem sieht man den Marinehafen von Tivat. Gleich daneben etwas südlicher befindet sich die Pier der Stadt Tivat an der wir anlegen. Eine Mole, kein Wasser, kein Strom, eine Stadt ohne Historie, Liegeplatz ungeschützt. Liegegebühr 18,- Euro. |
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| 15. Juni 2006 | ![]() ![]() ![]() |
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Schon um 08.40 Uhr verlassen wir Tivat. In Zelenika klarieren wir aus und fahren zurück nach Kroatien. Um 14.00 Uhr legen wir vor Bunganker mit Heck zur Pier an der Stadtmole in Cavtat an. Einklarieren in Kroatien ist einfach und schnell, auch die Polizeikontrolle ist gleich erledigt. Nur der Angestellte der Marina macht ein lautes Geschrei weil wir keine gelbe Flagge gesetzt hatten. Cavtat ist ein netter kleiner Ort mit guter, gepflegter Gastronomie. Die Liegegebühr für eine Nacht beträgt 180 Kuna. |
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| 16. Juni 2006 | ![]() |
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| Gesamte Strecke: 151,6 SM Um 10.00 Uhr verlassen wir Cavtat. Ohne Wind fahren wir unter Motor nach Dubrovnik. Die ACI Marina ist der Heimathafen der DIA 2. Mit einer Stadtbesichtigung beenden wir den Törn. |
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