Leeward Islands

Die traumhafte Inselwelt der Leeward Islands

Diese Inselwelt reicht von Anguilla und St. Martin bis Dominica. Wie auf einer Perlenschnur aufgezogen reihen sich die Trauminseln aneinander.
Hier lassen sich etwas längere Schläge zwischen den Inseln hervorragend mit Stopps in einer Badebucht, kurzen Schlägen auf der Leeseite eines Eilands oder Landausflügen in den tropischen Regenwald verbinden. So kommen nicht nur Blauwassersegler auf den Geschmack.
Anguilla, die nördlichste der Leewards, lädt mit seinen Stränden à la Barcardi-Werbung und seinen Korallenriffen zum Baden und Schnorchelnein.
St. Martin strahlt einen ganz besonderen Charme des Zusammenlebens aus. Die Insel ist noch heute zur Hälfte französisch, zur Hälfte niederländisch. Letzteres ist vorallem in der Hauptstadt Phillipsburg unübersehbar – »Klein Amsterdam« in den Tropen. Infrastrukturell haben die europäischen Einflüsse den Antillen viele
Vorteile gebracht. Und doch hat sich jede dieser Inseln ihre Eigenart bewahrt. Die karibische Lebensart und die tropische Natur haben von ihrem Ursprung nichts eingebüßt.
Auf dem Weg nach Süden geht es über das berühmte St. Barts mit seinem zollfreien Status zu den Vulkaninseln Saba, Statia, St.Kitts und Nevis. Wer genügend Zeit mit bringt, diese Inseln zu besuchen und sie nicht in einem Nachtschlag passieren muss, kann sich auf ein warmes Willkommen der Insulaner freuen.
Zwischen »The Bottom« und »Windwardside«, den beiden Ortschaften auf Saba, gab es bis in die 50er Jahre nur einen schmalen Wanderpfad. Man holte sich holländische Ingenieure, die es jedoch für unmöglich hielten, auf dem felsigen Untergrund eine Straße zu bauen. So machten sich die Sabaianer selbst daran, in Handarbeit einen befahrbaren Weg zu schlagen, den sie bei Fertigstellung »The road they couldn’t build« nannten.
Antigua, lange unter britischem Einfluss, ist in der Seglerszene durch die »Sailing Week« bekannt geworden.
Ende April treffen sich hier jährlich Profis, Globetrotter und Chartersegler zu der größten Fun-Regatta und Wassersportparty der Welt. 365 Strände bieten auch in der Zeit außerhalb der Sailing Week reichlich Möglichkeiten, die grenzenlose Schönheit zu genießen.
Etwa 30 Seemeilen nördlich liegt Barbuda, eine vom Tourismus noch völlig unberührte Insel. Barbuda ist für den besten Lobster der Gegend bekannt. Für die nicht ganz einfache Ansteuerung durch ein vorgelagertes Korallenriff ist die in der Karibik vielbenutzte EYEBALL- NAVIGATION hilfreich: »Sail in the blue, anchor in the green and keep away from the brown!« – Wichtig ist, solche Ansteuerungen mit der Sonne im Rücken oder im Zenit durchzuführen, nicht aber gegen die tiefstehende Sonne.
Bonjour Guadeloupe. Das französische Übersee departement bietet an seiner windgeschützten Westküste wunderschöne Bade- und Schnorchel- buchten wie Deshaies. In der Hauptstadt Point-à-Pitre findet man erstklassige Versorgungsmöglichkeiten.
Karibik pur heißt es dann wieder etwas weitersüdlich. Die kleinen Inseln Les Saintes und Marie Galante lassen die vollkommene Ruhe zurückkehren.
Eine der schönsten und ursprünglichsten Inseln ist der Staat Dominica. Als Kolumbus dem spanischen Königspaar das Land beschreiben sollte, legte er statt einer langwierigen Erklärung nur kommentarlos ein zerknülltes Blatt Papier auf den Tisch. –Das kommt der Form des Landesinneren zwar nahe, sagt aber nichts über die Farbenpracht und die üppige Vegetation aus. Puderzuckerweiße Strände, sattgrüner tropischer Regenwald, warme Quellen und rauschende Wasserfälle laden zum Verweilen ein.

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