Windward islands

Willkommen im Paradies der Windward Islands

Die Windward Islands erstrecken sich über etwa 180 Seemeilen zwischen Martinique und Grenada. Ein einziger Törn kann nie ausreichen, um die Vielfalt der Grenadines zu entdecken.
Den Törn auf Martinique zu beginnen, hat etwas von Akklimatisierung. Die Größte der Windward-
Inseln versprüht ein typisch französisches Flair. Gitanes-, Pastis-und wohlduftender Kaffeegeruch dringen aus den Cafés und Bars.
Die Infrastruktur ist äußerst gut ausgeprägt.Lohnende Ziele für Landausflüge sind der Vulkan Mont Pele, die Pflanzengärten mit den bunten tropischen Gewächsen, der Regenwald oder eine der Rumdestillerien.
Die Strände und Buchten sind so atemberaubend schön, dass man allein auf Martinique einige Zeit verweilen möchte. In den Sommermonaten, wenn der atlantische Schwell abnimmt, kann auch auf der Luvseite perfekt geankert werden.
Nirgendwo findet man jedoch soviel Ursprünglichkeit wie auf dem Törn Richtung Grenada. Einen 20- Meilen Blauwasserschlag südlich türmen sich die Berge von St. Lucia auf. Weiße Strände, Palmen und Regenwald bestimmen auch hier das Bild. Bananen- und Zuckerrohrplantagen prägen die hiesige Wirtschaft.
Traumhafte Ankerplätze findet man in Soufrière, zu Füßen der beiden Vulkankegel »LesPitons« oder in der Marigot Bay. Hier wurde der Film Dr. Doolittle gedreht.Trotz neuer Stege und Serviceeinrichtungen besitzt dieses HURRICANE HOLE noch immer seinen Charme: die palmenbestandene Landzunge, die Polizeistation mit SCOTTY, dem komischen, umständlichen Customs-Officer, oder der HURRICANE- HANGOVER in Doolittle’s Bar…

Ein Treffpunkt von Skippern ist die Insel Bequia (sprich: Bekwi). Isoliert genug, um vom Tourismus verschont zu bleiben, aber dennoch lebendig, bietet Bequia für viele die richtige Mischung aus Altem und Neuem.
Weiter gen Süden reiht sich ein traumhafter Ankerplatz an den nächsten. Kleine Eilande wie die Tobago Cays bieten wenig Versorgungsmöglichkeiten, dafür aber absolute Ursprünglichkeit. Hier wird der Traum von der einsamen Insel wahr. Das Horseshoe Reef in Luv sorgt für geringe Dünung. Schnorchler wollen hier gar nicht mehr aus dem Wasser heraus.
Auch vor Union Island sorgt ein gut gekennzeichnetes Riff für optimalen Ankerschutz. Die Farbenpracht, die sich im flachen Wasser bricht, weckt den Eindruck, in ein Kalei- doskop hineinzusegeln.
Die Insel Petite Martinique (PM) ist der nördlichste Außenposten des Staates Grenada. Hier können Sie Wasser und Diesel tanken und in einem typisch karibischen Strandrestaurant speisen, z.B. im Palm Beach Restaurant. Melden Sie sich einfach über UKW Kanal 16 an und belegen Sie eine der restauranteigenen Mooring-Bojen.
Relax und Easy going ist das Motto der Einwohner Carriacous. Die Insel, auf der es, wie ein Einheimischer sagte, »hundert Rumshops, aber nur eine Tankstelle gibt«, strahlt ein ganz besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl aus. Und auch als Yacht-Tourist hat man das Gefühl, von der Gemeinschaft sofort akzeptiert zu sein.
Eine unglaublich schöne Insel ist auch Grenada. Grüne Berge, kristallklare Wasserfälle und goldene Strände. An der Westküste sind sowohl gute Ankerbuchten als auch der Hafen der Hauptstadt St.George zu finden. Die vielen Gewürzbäume haben der Insel den Beinamen Spice-Islandgegeben. Wussten Sie, wie Muskatnüsse, Safran, Zimt oder Nelken wachsen? Hier begegnen Sie diesen Pflanzen auf Schritt und Tritt, zwischen leuchtend roten Hibiskusblüten und violetten Bougainvillea, in Vulkanlandschaften oder im Dschungel edler Hölzer – eingebettet darin finden Sie kleine Ortschaften mit skurrilen Behausungen. Hier sollte man ruhig ein bis zwei Tage für Landausflüge einplanen.

Charterbasen
Le Marin im Süden von Martinique. Marigot Bay auf St. Lucia. Blue Lagoon auf St. Vincent. Canouan Island.
Mögliche Reisezeit
Ganzjährig.
bevorzugte Reisezeit
Oktober bis Juni. Günstige Preise in der Vor-und Nachsaison. Die trockensten Monate sind Februar und März. Für Weihnachten und Neujahr wegen der Flüge möglichst frühzeitig buchen (ca. 9-12 Monate im voraus).
Oneway
Möglich auch bis Venezuela und zu den ABC Inseln.
Segelscheine
Nicht erforderlich. Es muss nur ein Erfahrungsnachweis ausgefüllt werden.
Einreiseformalitäten
6 Monate gültiger Reisepass, Malaria für Landausflüge in Südamerika.
Anreise / Flughäfen
Martinique: Lamentin (international).
St.Lucia: Hewanorra (international) und Virgie (national).
St.Vincent: E.T.Joshua (nurInselhüpfer).
Canouan Island: Nur Inselhüpfer.
Grenada: St.George (international).
Privatmaschinen
Für Gruppen ab 4 Personen arrangieren wir auf Wunsch die innerkaribischen Anschlüsse (z.B. bei Oneway-Törns) in kleinen Privatmaschinen.
Flughafentransfer
Vom / zum Flughafen möglich.
Währung
Martinique: Euro.
Alle anderen Inseln: EC $ und US $ (1US$~2,5EC$). Kreditkarten werden häufig akzeptiert.
Verpflegung
Einkauf vor Ort sowie Vorbestellung möglich.
Tipp
Martinique: Ein Ausflug zum »Gorge de la Falaise« Wasserfall.
St.Lucia: Ein Cocktail im »Rain« in Castries.
St. Vincent: Ein Abendessen im French Restaurant vor Young Island.
Geheimtipp
Besuch von Tobago bzw. Trinidad zur Karnevalzeit

Weitere Reviere