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| Seychellen, Im Reich der Bilderbuchten |
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| Im Reich der Bilderbuchten | Belize, ein neues Segelrevier stellt sich vor: Auszug aus unserem Logbuch lesen Sie mehr... |
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| Inselhüpfen. Ein Architekt hätte den Archipel im Indischen Ozean
nicht besser aufteilen können. Der „Innere Kreis“ der Seychellen ist
ein exzellentes Törngebiet mit pulverfeinen Sandstränden und üppiger
Regenwaldvegetation, quasi ein nautischer Garten Eden, den man
am besten mit einem Katamaran bereist.
Text und Fotos: MARKUS PÖLZL |
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| Sex mit Esmeralda? Lieber nicht, denn Esmeralda ist geschätzte 120 bis 150 Jahre alt und die älteste bekannte Landschildkröte. Die Seychellen beherbergen die größte Land- und Wasserschildkrötenpopulation der Erde, was bedeutet, dass garantiert kein Törn ohne „Schildkrötenkontakt“ abläuft. Eine feine Sache beispielsweise, wenn man vor einem der vielen Strände ankert und frühmorgens von einer vorbeischwimmenden Schildkröte mit ihren langsamen, einladenden Bewegungen begrüßt wird. Ein Törn in den Seychellen ist quasi ein Ausflug ins Paradies – zumindest könnte es so aussehen: Palmen, soweit das Auge reicht, blütenweiße Strände, Millionen Jahre alte Granitformationen sowie eine phantastische Unterwasserwelt. Und wir mittendrin, auf dem Katamaran Amphora, der von Wein und Fisch in Olivenöl träumen lässt. Schon der erste Blick auf den 43 Fuß langen Kat lässt die Strapazen des Fluges vergessen, Stephanie, Basisleiterin von Moorings, tut ihr Übriges dazu: Beim Frühstück im feudalen Hotelrestaurant The Wharf auf Mahé, der größten Insel der Seychellen, erledigt sie die Formalitäten und führt uns anschließend durch Victoria, der mit knapp 25.000 Einwohnern kleinsten Hauptstadt der Welt. Der Geruch von frischem Fisch und Gewürzen führt uns zum Markt, wo die Schätze des Ozeans neben exotischen Früchten und Gewürzen angeboten werden – der richtige Ort zum Bunkern. Nachdem der Proviant verstaut ist, erklärt Basil, der technische Leiter von Moorings, beim Probeschlag mit kurzem Manövertraining das Revier. Knapp zwei Stunden später kann es losgehen. Wir wollen Mahé umrunden und dann die Inseln im so genannten inneren Kreis des Archipels abklappern. |
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Ängste verdunsten
Der Nordwestmonsun weht mit vier Beaufort,
das Thermometer zeigt 30 Grad.
Auf ruhiger See bahnt sich der nagelneue
Kat in Lee von Mahé seinen Weg
Richtung Norden. Beeindruckend ist der
Blick auf Victoria und die dahinter liegende,
imposante Bergkette. Der höchste
Berg, der Morne Seychellios, misst immerhin
905 Meter. |
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Victoria |
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| Praslin & Courieuse Mit vollen Wassertanks und frischen Lebensmitteln geht es tags darauf Richtung Praslin. Die 25 Meilen lange Überfahrt wird bei 20 Knoten halbem Wind zum Segelerlebnis. Gelassen rauscht der Kat durch die kitschig-türkise Wasserwelt. Weniger aufregend und einladend ist die angepeilte Baie St. Anne, daher geht es 10 weitere Meilen zu Praslins Schwesterinsel Courieuse. Eine richtige Entscheidung, wir ankern sicher in der Baie de la Raie. Auf dem Grill liegen (gekaufte) Thunfischsteaks, veredelt mit unserem mitgebrachten Schatz – Grüner Veltliner aus der Wachau. Die Hauptattraktion von Courieuse ist eine Schildkrötenstation, mehr als 250 Schildkröten waren vor einigen Jahren hierher gebracht worden. Ein an die Station grenzender Mangrovenwald lädt zum Spaziergang ein. Auf Holzstegen geht es begleitet von lauten Rufen der Vogelwelt durch den Dschungel zur anderen Inselseite. Nach dem einstündigen Fußmarsch kommen wir zur Anse St. Jose – und sind überwältigt: Ein gut drei Kilometer langer Strand, bis ans Meer wachsende Palmen und dazwischen wie von Gottes Hand hingeworfen Granitfelsen. Die Entscheidung Amphora zu holen, fällt einstimmig aus. Beim Plantschen gerät ein altes Gebäude ins Blickfeld: Das Doctor’s House diente bis in die sechziger Jahre als Leprastation. Der geübte Yachtie geht gut vorbereitet auf Törn, weshalb informierte Crewmitglieder glauben, dass es doch noch eine Steigerung in Sachen perfekter Strand gibt: die Anse Lazio. Zunächst nur als kurzer Stopp gedacht – man ist ja zum Segeln hier – verrät das Rasseln der Ankerkette den Meinungsumschwung; außerdem macht die Konstellation von Mond und Sternen es angeblich sowieso unmöglich, einen Fisch auf unsere Köder aufmerksam zu machen. Erneut eine Bilderbuchbucht. Der mitgebrachte Picknickkorb und das grollende Geräusch der Brandung lassen den Tag auf einem perfekten Strand zu einer weinseligen Nacht werden. Bei 5 Beaufort hart am Wind macht die Moorings 43 am nächsten Tag richtig Spaß. Ziel ist Aride, ein felsiges Eiland mit üppiger Vegetation. Hoher Schwell verhindert das Ankern, so geht’s raumschots wieder retour. Mit 12 Knoten Speed kommt Praslin schnell näher. Die Theorie des Angelexperten, dass dies die richtigen Rahmenbedingungen für erfolgreichen Fischfang wären, erweist sich als haltlos. Der lange Segeltag nimmt an einer Boje in der Baie St. Anne sein Ende. Als Ansprechpartner wurde uns Monsieur Robert empfohlen. Sprachlich bereits auf Secheyllois getrimmt, wird das Kennenlernen eine leichte Übung. Bald steht fest, dass Robert ein GO (großer Organisator) ist. Auf unserer Proviantliste finden sich Übliches: Seybrew, Wein, Lebensmittel, so viele Eiswürfel wie möglich und – zum Leidwesen des desillusionierten Hochseeanglers – Fisch. Die Abendgestaltung wird zu einer affaire en famille. Monsieur Robert empfiehlt den Besuch eines Fischrestaurants, dessen Besitzer sich als sein Bruder herausstellt. Das Essen ist wie überall auf den Seychellen aufregend und ausgezeichnet. Die Taxifahrten erledigt Roberts Cousin. Der Wunsch unseren GO auch für logistische Zwecke in der Heimat zu engagieren, nimmt beim nächtlichen Cocktail realistische Formen an. Der nächste Vormittag wird dem Besuch des großartigen Vallé de Mai gewidmet (siehe Kasten Seite 35), am Nachmittag tuckern wir unter Motor die kurze Passage zur Insel La Digue. |
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Großzügig |
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| Pferdestärken &
Ochsenkarren Mit Glück ergattern wir einen Platz im sehr kleinen Hafen von La Passe. Die Insel gilt als autofreie Zone, Einheimische und Touristen nutzen Fahrräder und Ochsenkarren als Fortbewegungsmittel. Der erste Blick auf die Hauptstadt bedarf eines zweiten: Von wegen keine Autos! Die kleine Strasse Richtung Marktplatz erinnert an die Südosttangente in der Rush Hour. Vom Kleinwagen bis zum LKW tummelt sich da alles, was Rollbänder japanischer Motorenkonzerne so ausspucken. Dem Charme des Städtchens voll kreolischer Lebenslust schadet dies nach einer Eingewöhnungsphase jedoch nicht. Ochsenkarren und Fahrräder gibt es in La Passe übrigens wirklich, allerdings nur für Touristen, und als solche machen wir eine Radtour quer durch die Insel. Die Mühen der Anstiege werden mit grandiosen Blicken auf glatt geschliffene Granitfelsen belohnt. Über die Kokosnussfarm L’Union Estate führt der Weg zum möglicherweise meistfotografierten Strand der Welt: Jedes Jahr nützen Werbefotografen und Filmproduzenten das perfekte Wechselspiel aus Licht und Schatten in der Anse Source d’Argent als Hintergrund für schöne Frauen. Der letzte Schlag endet in der Anse Cocos auf La Digue. Kein anderes Boot in Sicht, der Strand nur schwer von Land aus zu erreichen. An Bord wächst Robinson-Feeling. Der erste tropische Regenguss – normalerweise regnet es auf den Seychellen täglich einmal ganz kurz – lässt uns mit einem Seybrew an Deck der Amphora in den Abend tanzen. Nach einer windarmen Überfahrt zurück nach Mahé beschließen wir den Törn im St. Anne Nationalpark, einer Mini-Inselgruppe knapp vor der Charterbasis, mit einem feudalen Abendessen im Mont Fleuri. Ein Top-Restaurant in einer Top-Location, ein wunderbarer Blick auf den beleuchteten Strand und das nächtliche Victoria. Die Bordkassa wird zwar überstrapaziert, aber der frische Fisch ist allererste Klasse; das muss sogar unser Angler neidvoll anerkennen. |
FußgängerzoneAuf La Digue fährt man auf Ochsenkarren zur Kokosnussfarm L’Union Estate |
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| Guten Appetit | ![]() |
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| Lokaltipps. Von der Pizza bis zum 3-Hauben-Menü Selbst probiert, alles empfehlenswert. Die angeführten Preise beziehen sich auf eine Hauptspeise, wobei Fisch günstiger ist als Fleisch; die Getränke sind auf österreichischem Niveau |
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| Mahé Boat House Beliebt bei Einheimischen und Touristen; kreolisches Buffet Lage: Beau Vallon Beach, Tel.: +248 24 78 98; www.boathouse.sc; Mo–So ab 19.30 Preise: Buffetpreis: ca. 20 Euro Jolie Rose 2 Einkaufen und Mittagessen, keine schlechte Kombination Lage: Erste Etage des Victoria Market, Tel.: +248 22 54 51; Mo-Sa 7–16 Uhr • Preise: 8–20 Euro Baobab Pizzeria Gute Pizza, Spaghetti, Fisch und Salate Lage: Beau Vallon Beach, Tel.: +248 24 71 67; Mi–Mo: 9.30–16.30, 17.30–23.00 • Preise: 4–8 Euro |
Boat House |
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Praslin |
Bonbon Plume |
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| La Digue Pecheur Restaurant Beste kreolische Küche, tolles Buffet, herrliche Sonnenuntergänge Lage: Anse Réunion, Tel.: +248 29 25 25; Mo–So 19.30–21.30 Preise: 8–20 Euro, Buffet: 28 Euro Loutier Koko A`la carte oder Buffet. Tipp: Fragen Sie nach einem Barbecue am Abend! Lage: Grand Anse, Tel.: +248 23 42 43; Mo–So 9–17 Uhr Preise: 8–20 Euro |
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| St. Anne Ressort Restaurant Mont Fleuri Sauteuer, aber es wirkt: 6-Sterne-Ressort mit allem Chichi: Zuerst ein Sundowner an der Poolbar – empfehle Champagnercocktail – , danach mit dem Elektrocart ins Restaurant fahren. Schöner Blick auf das nächtliche Victoria; internationale und lokale Küche mit ausgezeichneten Weinen. Tipp: Steakliebhaber kommen hier voll auf ihre Rechnung. Ein perfekter Törnabschluss, mit der Yacht kann man unmittelbar vor dem Hotelanleger auf 5 m ankern. Täglich ab 18 Uhr, Tel.: +248 292 000 www.beachcomber-hotels.com |
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| Gut gebucht | ||||||||
| Charter. Auf zwei Rümpfen durch die Seychellen Der beschriebene Törn wurde mit einem Katamaran vom Typ Moorings 4300 Exclusive Line durchgeführt. Dieses Modell ist 13,10 Meter lang und wird speziell für Moorings in Südafrika gebaut. Moorings unterhält eine nette Charterbasis auf Mahé, die sich an der Nordwestküste auf halber Strecke zwischen dem Flughafen und der Hauptstadt Victoria befindet. Betreut wird die Basis von der überaus freundlichen Stephanie und ihrer Crew. Angeschlossen an die Basis ist das Hotel The Wharf. Die Moorings 4300 ist für das Revier perfekt ausgerüstet: Vier Doppelkojen mit eigenem Bad und Toilette, Klimaanlage, Hardtop-Bimini, Lattengroß mit Lazyjacks, Autopilot, GPS plus Plotter, Schnorchelausrüstung, Treibstoff (kein Auftanken bei der Rückgabe!), Bordgriller … Preise: Die Wochenpreise bewegen sich zwischen 4.711 und 7.035 Euro, wobei vor allem die Weihnachtszeit teuer ist; im November beispielsweise kostet das Schiff 6.195,– pro Woche. Agentur: Müller Yachtcharter Attersee, 4864 Attersee, Aufham 71, Tel.: 07666/76 22, E-Mail: office@chartern.at |
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| Gut geankert | ||||||||
| Buchten. Sichere Ankerplätze für ruhige Nächte vor wunderbaren Stränden In den Seychellen gibt es jeweils einen Hafen auf Mahé, Praslin und La Digue. Ansonsten ankert man in den zahlreichen Buchten (Gebirgsinseln, keine Atolle!), meistens auf Sand. In einigen Buchten steht häufig etwas Schwell, Katamarane sind dort angenehmer als Einrumpfyachten. Die hier angeführten Buchtentipps sind sowohl bei Nordwestmonsun als auch bei Südostpassat sicher, ausgenommen es ist anders vermerkt. Die Wassertiefen sind zwischen 4 und 10 Metern über Sand Anse Lazio, Praslin: Nordseite Praslin, offen nach NW (Monsunrichtung), einer der Top-Strände der Welt; Postkartenidylle Tipp: Hinter dem Strand zwei Restaurants: Bonbon Plume (super) und Le Chevalier (nicht probiert, sieht gut aus) Anse St. Jose, Curieuse: Perfekter Ankerplatz, offen nach NW und SO, Strand mit Grillplatz, Toiletten und Duschen. Ruinen der alten Leprastation und revitalisiertes Doctor’s House anschauen! Port Launay, Mahé: GEHEIMTIPP! Die Bucht bietet rundum hervorragenden Schutz; meist einsamer Strand Anse Cocos, La Digue: Einsamer Strand an der Ostküste von La Digue, dichter Regenwald. Bei Südostpassat ziemlich unruhig (offen nach SO) Ile Thérèse: An der Westküste Mahés. Einsamer Sandstrand, eindrucksvolle Granitfelsen, Palmen bis zum Wasser. Vorsicht, es gibt nur eine schmale Durchfahrt zum Strand. Ideal für ein Mittagsbarbecue Baie Lazare, Mahé: Gut geschützte Ankerbucht, offen nur nach S. Im Dorf Baie Lazare Village zwei Restaurants Ile aux Cocos: 5 Meilen nordöstlich von La Digue, offen nach Süden. Ideales Schnorchelrevier, Naturschutzgebiet, Parkaufseher verlangen 10 Dollar pro Person. Nachtankern zwar verboten, aber man macht Ausnahmen; einfach fragen St. Anne Marine National Park: 2,5 Meilen vor Victoria, idealer Ankerplatz für den ersten oder letzten Tag, offen nach SO. Der Nationalpark ist durch Tonnen eingegrenzt, es herrscht strengstes Angelverbot. Vorsichtig navigieren, versteckte Riffe oder alte Anleger knapp unter der Wasseroberfläche Baie de la Raie, Courieuse: Sehr schöne Ankerbucht, offen nur nach Osten. Ankertiefe: 5–10 Meter |
Der Archipelumfasst ein Seegebiet von 400.000 km2, das Charterrevier befindet sich jedoch nur im Nordosten (großer roter Punkt, Detailkarte) ![]() |
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| Gutes Revier | ||||||||
| Innerer Kreis. Stressfreies Segeln in Äquatornähe Politisch gesehen gehören zum seit 1976 unabhängigen Staat Seychellen die gleichnamige Inselgruppe, die Amiranten sowie zahlreiche weitere Inseln im Nordosten von Madagaskar; insgesamt 115 im Indic verstreute Granit- und Koralleninseln, die sich über eine Meeresfläche von 400.000 km2 erstrecken.Wenn man von den Seychellen spricht, meint man jedoch nur die 32 überwiegend gebirgigen Inseln auf der Seychellenbank im Nordosten des Inselstaates, etwa 1.500 km von Afrika entfernt und knapp südlich des Äquators. Hier befinden sich die Hauptinseln Mahé, Praslin, Silhouette und La Digue, auf denen die meisten der 80.000 Einwohner leben. Diese Inner Islands sind von der Charterbasis in Mahé gut erreichbar. Wetter Die Seychellen sind ein Ganzjahresrevier in der intertropischen Konvergenzzone, wo der Wechsel zwischen Südostpassat (Mai bis September) und Nordwestmonsun (Oktober bis April) stattfindet. Der Südostpassat weht in der Regel mit vier bis fünf Windstärken, der schwächere Nordwestmonsun mit zwei bis drei Beaufort; Ausnahmen bestätigen die Regel, Segeltage mit vier Beaufort und mehr sind bei Nordwestmonsun keine Seltenheit. Dezember und Januar (teilweise auch Februar) sind die feuchtesten Monate, im Juli, August und September ist es am trockensten. Die Lufttemperaturen liegen rund ums Jahr zwischen 24 und 32 Grad, die Wassertemperatur pendelt zwischen 24° und 28°. Und das Wichtigste: Die Seychellen liegen außerhalb der tropischen Wirbelsturmrouten, Zyklone hat es hier noch nie gegeben. Navigation Die Inner Islands bilden einen Kreis mit einem Durchmesser von etwa 45 Seemeilen; die Tagesetappen zwischen den Inseln betragen maximal 25 sm, was die Törnplanung recht einfach macht. Da Nachttörns für Charterer verboten sind, sollten Nachtankerplätze mit einem zeitlichen Puffer gewählt werden, um notfalls noch einen anderen Platz anlaufen zu können. Durch die Äquatornähe geht die Sonne das ganze Jahr über pünktlich um 18 Uhr unter, Dämmerung gibt es praktisch keine, es wird sofort finster. Strom ist zu vernachlässigen, außer in engen Inselpassagen; zwischen Praslin und Courieuse kann er bis zu 3 Knoten betragen. Der Tidenhub beträgt rund 1,5 Meter. |
![]() Regen? Einmal am Tag kann’s schon passieren |
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| Gut geflogen | ||||||||
| Anreise. Live-TV in der Economy Class Sehr bequem fliegt man beispielsweise mit Qatar Airways über Doha auf die Seychellen. Die Fluglinie wurde vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Skytrax bereits zum dritten Mal in Folge mit dem 5-Star- Airline-Status ausgezeichnet, das Service ist hervorragend, die Preise okay. So kostet Wien–Mahé rund 900 Euro. Geflogen wird täglich außer Montag, wodurch man alle Verlängerungs- und Terminvarianten hat. Flugzeit Wien–Doha: 5:20 h, Doha– Mahé: 4:40 h (praktisch null Jetlag) Info: Qatar Airways, Kärntnerstraße 25/2, A-1010 Wien, Tel: 01/402 14 04, Fax: 01/402 1404 40, www.qatarairways.com |
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| Gut erhalten | ||||||||
| Weltnaturerbe. Der Nationalpark Vallée de Mai auf Praslin ist die Heimat der Coco de Mer Das Vallée de Mai ist seit 1983 Unesco-Weltnaturerbe. Das abgelegene Tal ist das Herz des Nationalparks Praslin und die Heimat der berühmten Palmen Coco de Mer. Das Tal ist ein Überbleibsel eines prähistorischen Waldes, der existierte, als die Granitfelsen noch Teil von Godwananland waren. Durch die Millionen Jahre lange Isolation konnten sich einzigartige Pflanzen und Tiere entwickeln. Einige Arten, wie die Coco de Mer, sind nur hier zu finden.Wer sich dieses Wunder der Natur nicht ansieht, ist selber schuld. Der Park ist täglich von 8 bis 17.30 Uhr geöffnet; Eintritt 15,– Euro oder Dollar, also besser Dollar mitnehmen. |
Coco de MerDie weibliche Nuss hat einen Durchmesser von bis zu 40 cm und ist der größte Samen der Welt. Die berühmten Palmen im Naturpark Vallée de Mai sind bis zu 400 Jahre alt |
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| Elfie Müller A-4864 Attersee Aufham 71 Tel. +43/7666/7622 Fax +43/7666/7624 office@chartern.at www.mueller-yachtcharter.at | ||